Weitere absolute Bezüge und Zielwertsuche

Auch in diesem Beispiel werden absolute Bezüge genutzt, um die Formeln kopierbar zu machen. In der rechten Tabelle soll jeweils berechnet werden, wie hoch der offene Kreditbetrag am Anfang des Jahres ist, wie hoch die Zinsen im entsprechenden Jahr ausfallen und wie hoch die Annuität sein wird. Die Annuität ist dabei der gleichbleibend hohe Betrag, der jedes Jahr an die Bank zurückgezahlt wird. Annuität minus Zinsen ergibt die Tilgung.

Danach ergeben sich die restlichen Schulden am Jahresende.

Beispieldatei: Kredit-Tilgungsplan

Nachdem alle Formeln eingegeben und kopiert sind, zeigt sich, dass nach 10 Jahren Kreditrückzahlung noch ein Betrag größer als 20.000 € an restlichen Verbindlichkeiten bestehen bleibt. Dieses Ergebnis soll angepasst werden. Wir wünschen uns, dass nach dem Ablauf von 10 Jahren unser Kredit vollständig zurückgezahlt ist und das Ergebnis in der Zelle H12 „0“ heißt.

Um das zu erreichen, muss die Höhe der Annuität verändert werden. Dazu kann man das Tool „Zielwertsuche“ verwenden. Die Zielwertsuche ermittelt, wie hoch die Annuität sein muss, damit in der Zelle H12 das Ergebnis „0“ errechnet wird. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn in allen Formeln durchgehend Zellbezüge verwendet worden sind. Nur so kann Excel den Weg vom Ergebnis zurück zur Ausgangszelle verfolgen.

Zielwertsuche: 

Wie hoch muss die Annuität sein, damit nach 10 Jahren der Kredit bezahlt ist?

  1. Zielzelle markieren (Hier H12)
  2. Aufrufen: Register Daten/ Was-wäre-wenn-Analyse/ Zielwertsuche
  • Geben Sie Zielzelle, Zielwert und veränderbare Zelle ein. Excel ermittelt aus diesen Daten den Wert der benötigt wird, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Mit Hilfe der Zielwertsuche können Sie in einer bestehenden Excel-Kalkulation einen Ausgangswert so verändern, dass das gewünschte Ergebnis berechnet wird.

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